Der SGF ist entstanden durch die Initiative weitsichtiger, mutiger und frauenpolitisch wachsamer Pionierinnen, die zuerst und vor Allem für die materielle Unabhängigkeit von Frauen und Mädchen gekämpft haben. Der SGF ist entstanden durch die Initiative weitsichtiger, mutiger und frauenpolitisch wachsamer Pionierinnen, die zuerst und vor Allem für die materielle Unabhängigkeit von Frauen und Mädchen gekämpft haben. Ihre Zeit und auch ihr eigenes Geld haben sie dafür eingesetzt, Bildungsstätten zu schaffen – eine Frau sollte nicht mehr davon abhängig sein, entweder verheiratet oder aber als kaum bezahlte Arbeitskraft bei Verwandten mehr geduldet als geschätzt zu werden.


Die Initiativen sind mehr oder weniger zeitgleich an verschiedenen Orten entstanden, waren einander ähnlich oder auch nicht – sie entstanden so, wie sie gesucht waren und auch aus den Interessen und Kompetenzen der Initiantinnen.
Dies spiegelt sich bis heute. Unsere Sektionen führen sehr unterschiedliche Projekte, zeigen sehr verschiedene Angebote. Gemeinsam ist ihnen allen, dass sie uneigennützig Menschen unterstützen. Dass sich Frauen dafür einsetzen, die Lebenssituation von Frauen, Kindern und auch Männern zu verbessern nach dem Motto «Gemeinsam sind wir stark».


Die unterschiedlichen Projekte in den Sektionen nehmen auf, was in der Umgebung, in der Gemeinde, fehlt. Sie ergänzen die Angebote der öffentlichen Hand und weiterer Organisationen; so zeigt sich der Pioniergeist weiterhin. Dass früher oder später – siehe Kindergärten, Kindertagesstätten, Spitexdienste und weiteres – die Angebote unserer Frauen durch die Gemeinden übernommen werden, ist sehr zu begrüssen; unsere Frauen haben, Seismographen gleich, gespürt und gesehen, was fehlt, die Mängel behoben und die öffentliche Hand davon überzeugt, dass diese Aufgaben eigentlich ihre, nämlich die der öffentlichen Institutionen, sind. So wird für die Pionierarbeit der SGF-Frauen wiederum Raum und Kraft frei.


Diese Kraft sollten wir bündeln. Einander unterstützen. Die grosse Sektion im Kanton A sich durch die kleine im Kanton B – und umgekehrt – inspirieren lassen.


Der Zentralvorstand hat sich zum Ziel gesetzt, vermehrt an der Vernetzung zu arbeiten. Aus den vielen Sektionen, die untereinander wenig bekannt sind, ein Ganzes zu formen, ohne dass die Sektionen ihre Eigenständigkeit verlieren.
Der Schritt von der Sektion in der Gemeinde zum Dachverband ist ein grosser. Mittler sind die Kantonal- und / oder Regionalverbände, die wir stärken möchten. Durch vermehrten Einbezug in die inhaltlichen Diskussionen, mittelfristig gerne auch durch strukturelle Anpassungen. Unterstützen können Sie alle, die jeweils SGF-Aktuell lesen, den Dachverband in diesem Bestreben, indem Sie unseren Newsletter weiter empfehlen und / oder weiterleiten. Der SGF hat sich aus starken Frauen gebildet. Lassen wir diese Kraft wachsen, indem wir einander vermehrt begegnen.

 

Béatrice Bürgin, Zentralpräsidentin

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